Produktbeschreibung
Autor: Jörg Armin Kranzhoff
Band 31 der Reihe "Die deutsche Luftfahrt".
Angesichts der Baubeschränkungen der Siegermächte konnte der wirtschaftliche Aufschwung der Arado Handels-Gesellschaft zwar nur mit Schul-, Sport- und Reiseflugzeugen erreicht werden, mit der geheimen Erprobung von Kampfeinsitzern hatte das Unternehmen aber bereits frühzeitig die Grundlagen für die Entwicklung schneller Kampfflugzeuge gelegt. Von dem militärischen Schulflugzeug Ar 66 entstanden vergleichsweise große Stückzahlen. Die Ar 64 und die Ar 65 wurden die ersten Serien-Jagdeinsitzer der Reichswehr. Der Jäger Ar 68 wurde zum Standardjäger in der Aufbauphase der Luftwaffe. Nach der Zwangsverstaatlichung im Jahre 1936 wurde die in Arado Flugzeugwerke umbenannte Firma zum landesweit größten Lizenzhersteller ausgebaut.. In die traditionell beanspruchte Domäne der schnellen Kampfflugzeuge konnte Arado wieder entscheidend vorstoßen, nachdem mit dem ab Mitte 1943 erprobten Strahlaufklärer Ar 234 spektakuläre Einsatzerfolge erzielt wurden. Das Amt veranlaßte eine sofortige Umrüstung der Ar 234 zum Schnellbomber und Nachtjäger. Nach dem forcierten Bau des zweistrahligen Schnellbombers lief noch vor Kriegsende die Vorserie einer vierstrahligen Bomber-, Nachtjäger- und Zerstörerversion an.
Leineneinband mit Schutzumschlag im Großformat, 405 Seiten und zahlreichen Abbildungen.
Neubuch aus dem Verlag Bernard & Graefe, 2001.
Gewicht: 1770 Gramm