Produktbeschreibung
Skorzenys Geheimunternehmen Greif in Hitlers Ardennenoffensive 1944/45.
Schwerpunkt dieses Werkes ist nicht der umfassende Überblick über den Verlauf der Kämpfe um die Jahreswende 1944/45, sondern es wird an einigen markanten Dingen der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Offensive aufgezeigt, warum dieser von Hitler selbst befohlenen letzten großen Schlacht im Westen von Anfang an kein Erfolg beschieden sein konnte. Neben der Darstellung 'einiger Aspekte' zum Scheitern der Ardennenoffensive, setzt sich der Verfasser eingehend mit dem 'Geheimunternehmen Greif' unter der Führung des SS-Obersturmbannführers Skorzeny auseinander. Bei dem Unternehmen Greif sollten deutsche Soldaten, als Amerikaner getarnt und mit Beutefahrzeugen ausgestattet, Brücken über die Maas handstreichartig nehmen und für die nachfolgenden Panzerdivisionen der 6. Panzerarmee offen halten. In vielen Einzelheiten - ausgehend von der Idee Hitlers und seiner persönlichen Auftragserteilung an Skorzeny, über die Schwierigkeiten beim Aufbau und der Ausbildung der 'Panzerbrigade 150' bis hin zum erfolglosen Einsatz der Kräfte dieser Truppenformation vor Malmedy am 20./21.12.1944 - wird über die Ereignisse in diesem Buch berichtet. Breiter Raum wird dabei auch den Aktivitäten von Skorzenys Kommandokompanie gewidmet, denn gerade diese Spezialeinheit gab in bisherigen Veröffentlichungen vielfach Anlaß zu Spekulationen und Falschdarstellungen. Als Abschluß der Schilderung der Ereignisse ist der Teil über den 1947 stattgefundenen Kriegsverbrecherprozess gegen Skorzeny und neun weitere Angeklagte des 'Kommandounternehmens Greif' zu sehen. Auf der Basis der bisher unveröffentlichten fast 800 Seiten der Prozessunterlagen werden die in dem Buch gemachten Aussagen nochmals untersucht, es wird gewertet und Bilanz gezogen.
Hardcovereinband im Großformat mit Schutzumschlag, 218 Seiten und vielen Abbildungen.
Neubuch aus der Helios Verlagsgesellschaft, 2007, 1. Auflage.
Gewicht: 1750 Gramm