Produktbeschreibung
Modelle, Manufakturen, Gewehrfabriken 1814-1856, Steinschloß- und Perkussionswaffen.
Aus der Reihe "Wehrtechnik und wissenschaftliche Waffenkunde" Band 16.
Die Arbeit gibt einen Überblick über die Bewaffnung des gesamten Heeres in den Befreiungskriegen, wobei deutlich wird, daß mehr als 80% der preußischen Truppen mit fremdländischen Schusswaffen ausgerüstet waren und die erst nach Ende des Krieges nach und nach durch Waffen aus den Gewehrfabriken Potsdam/Spandau, Neiße, Saarn, Suhl und Danzig ausgetauscht wurden. Zugleich werden Arbeitsabläufe, Materialien, Fertigungstechnik und Güteprüfung in diesen Fabriken dargestellt. Auch die einzelnen Waffenmuster bzw. -modelle sind nicht nur mit ihren wichtigsten Abmessungen erfaßt, sondern auch mehr als 500 Fotos dokumentiert. Auch der Fertigung von Munition für diese Waffen ist ein besonderes Kapitel gewidmet. Die Stempelung der Handfeuerwaffen durch die Truppe, die Arbeiten in der Depotinstandsetzung und die Tätigkeiten der Gewehrreparaturkommission sowie die Schießausbildung der Armee sind ebenso wichtige Aspekte in der Gesamtdarstellung.
Hardcovereinband im Großformat, 347 Seiten und vielen Abbildungen.
Neubuch aus dem Verlag Bernard & Graefe, 2004.
Gewicht: 1550 Gramm