Schriftenreihe zur Zeitgeschichte Tirols Band 12.
Die Literatur hat den Cimone und seine Sprengung schon oft erwähnt und beschrieben. Zum einen war dort lange Zeit ein bekanntes österreichisches Regiment in Stellung, die 59er, die Rainer aus Salzburg, und auf der anderen Seite standen neben der Infanterie auch Alpini im Einsatz, die buchstäblich ihre Heimat verteidigten und um ihre Befreiung rangen. Die Geschichte dieser Kämpfe mit der Sprengung als zentralem Mittelpunkt ist bisher weitgehend im gleichen Sinne beschrieben worden. Grundlage war in der Regel eine militärische Drucksache, ich nenne sie die 11. Armee-Schrift, die nach der Sprengung 1916 in vielen Exemplaren an die Truppenführung verteilt wurde und nach dem Krieg auch auf italienischer Seite das Gerüst für die Darstellung des Minenkampfes gab. Erst in jüngster Zeit haben italienische Autoren sehr informatives Material in den Archiven in Rom bearbeitet, das hier in Teilen einfließen konnte. Die im Kriegsarchiv in Wien durchsuchten Feldakten waren für den Cimone wieder sehr ergiebig und haben einige Behauptungen und Fehlangaben richtigstellen lassen.
Inhalt:- Vorwort
- Landkarten
- Abkürzung
- Die Frühjahrsoffensive 1916
- Der Minenkrieg
- Textanhänge
- Topographisches Lexikon der Stellungen
- Anfahrten und Wanderungen
Hardcovereinband im Standardbuchformat mit 338 Seiten und vielen Abbildungen.
Neubuch aus dem Verlag Buchdienst Südtirol, 2001.
Gewicht: 590 Gramm